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Winterkartoffelknödel

Ich habe letztes Jahr „Dampfnudelblues“ im Kino gesehen. Den Film fand ich ganz unterhaltsam. Damals hab ich gedacht: Wenn du mal wieder nicht weißt, was du lesen sollst – lies doch einfach die Geschichten vom Eberhofer Franz. Jetzt war es so weit: Ich wusste erst nicht, was ich lesen sollte, und dann fiel mir meine Idee vom letzten Jahr ein.

Winterkartoffelknödel ist der erste Band der Provinzkrimi-Reihe um Kommissar Eberhofer. Der wurde in sein Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt und schiebt nun dort eine ruhige Kugel. Denkt man! Tatsächlich ist immer was los: Auf ein Bierchen zum Wolfi, auf eine Leberkässemmel zum Simmerl, die stocktaube Oma von Sonderangebot zu Sonderangebot karren, die tägliche Runde mit dem Ludwig drehen und die Zehen vom Vater suchen, dem Hobby-Demonstranten und größten Beatles Fan der Welt.

Und dann taucht da auch noch der Mercedes mit der Mütze auf und sorgt richtig für Aufruhr. Nebenbei gibt es einen Vierfachmord, dessen Aufklärung der Eberhofer Franz teilweise seinen Romantikurlaub mit dem Exkollegen Rudi opfert. Und überhaupt ist da ziemlich viel los in diesem Niederkaltenkirchen. Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert und freue mich schon auf den nächsten Fall. Den habe ich zwar als Film im Kino gesehen, aber der Schreibstil von Rita Falk ist so erfrischend – da wird der Fall fast zur Nebensache. Davon wird in der Verfilmung eh einiges verlorengegangen sein.

Mein Fazit: Leichte Kost für zwischendurch, charmant witzig und darum lesenswert. I like.

Die Vollidioten

„An einem Samstagabend im Jahre 1972 im Frankfurter Nordend, im Umkreis der Gastwirtschaft Mentz, passiert es: Herr Jackopp verliebt sich in Frl. Czernatzke.“ Sieben Tage lang dokumentiert der Ich-Erzähler die Vorkommnisse rund um eben dieses Ereignis. Im Grunde dokumentiert er damit: Gar nichts. Es passiert nämlich nichts. Egal! Ich konnte das Buch einfach nicht weglegen. Ich habe in der Straßenbahn mehrfach verwunderte Blicke geerntet (Spießer), weil ich mich ständig kaputtgelacht habe.

Während besagter sieben Tage durfte ich die Protagonisten auf ihren Streifzügen und Kneipentouren durch das Frankfurter Nordend begleiten und bei der Gelegenheit kennenlernen. Sie sind allesamt nicht gerade das, was ich Identifikationsfiguren nennen würde. Ich konnte trotzdem jeden Einzelnen von ihnen gut leiden. Den verliebten Herrn Jackopp, der sich für Frl. Czernatzke zum Affen macht, Herrn Kloßen, bei dem ich nach und nach den Überblick über seine Schulden und die Rückzahlungsversprechen verloren habe (im Gegensatz zu ihm), Herrn Domingo, der sich darauf spezialisiert hat, von seiner Wohnung aus das treibende Straßenleben zu beobachten…

Die Vollidioten von Eckhard Henscheid ist neu aufgelegt worden und mir letztens ganz zufällig in die Hände gefallen. Es gibt in der Neuauflage ein (neues) Nachwort des Autors und es wurden wohl einige Fehler korrigiert. Ich konnte schon im Buchladen nicht aufhören zu lesen und musste es einfach kaufen. Es war vor allem der Schreibstil, der mich angezogen hat. Vermutlich ist das auch alles, was am Ende bleibt. Wer eine richtige Geschichte erwartet, könnte von den Vollidioten enttäuscht werden. Ich kann nur sagen: Absolut empfehlenswert. Lesebefehl. Ich werde mir mehr von Henscheid kaufen.

Einer gibt den Löffel ab

Wie schon bei „Radieschen von unten“ angekündigt habe ich den zweiten Fall von Loretta Luchs gelesen. Das ging sehr schnell, denn auch „Einer gibt den Löffel ab“ fand ich sehr kurzweilig (dieses Wort gehört eigentlich nicht in meinen aktiven Wortschatz – mir fällt aber kein schlaueres ein). Loretta nimmt an einer Fernsehkochshow teil, die stark an Das perfekte Dinner erinnert. Da ich zufällig jemanden kenne, der hinter den Kulissen der Sendung gearbeitet hat und ich mir das selbst regelmäßig anschaue (Asche auf mein Haupt…) fand ich vor allem die Beschreibung des ganzen Drumherums sehr witzig.

Loretta kocht da also mit. Von Anfang an steht bei ihr der Spaß im Vordergrund: Sie will gar nicht gewinnen, sondern einfach eine lustige Woche verbringen. Wie es der Zufall will, ist ihr neu gewonnener Schrebergarten-Freund Frank einer der Teilnehmer. Die anderen Mitstreiter sind auch durchweg komische Vögel. Spaß ist also vorprogrammiert – bis an einem Abend plötzlich eine Leiche im Schnee liegt. Völlig ungeplant steckt Loretta ein weiteres Mal mittendrin in einem Mordfall.

Ich hab auch den zweiten Fall sehr gerne und sehr schnell gelesen. Leichte Kost, die auf jeden Fall Spaß macht. Schade, dass es noch keinen dritten Band gibt. Ich hoffe, der kommt bald, liebe Lotte Minck! Fazit: Lesenswert.

Radieschen von unten

Nach den Abenteuern von Maggie Abendroth war ich Loretta Luchs gegenüber sehr positiv eingestellt. Was soll ich sagen? Lotte Minck hat mich nicht enttäuscht. Die Protagonisten in „Radieschen von unten“ erinnern schwer an die Personen, die auch Maggie Abendroth um sich schart. Das hat mir aber nichts ausgemacht, da ich die Typen eh alle gut leiden konnte. Da ist Loretta selbst, die an einer Sex-Hotline arbeitet. Mit ihrem derzeitigen Freund Tom liegt sie im Clinch. Zum Glück hat sie ihre beste Freundin Diana, die sie in ihrem Schrebergarten wohnen lässt. In der Schrebergartenkolonie trifft Loretta auf den Muskelprotz Frank, der einfach die Klappe nicht halten kann und ein bisschen dümmlich rüberkommt, der aber – das wird schnell klar – nicht zu unterschätzen ist. Ihre Kollegin Doris, die immer für einen reichlich gedeckten Tisch sorgt, und mit einem pensionierten Kommissar zusammen ist, der wiederum der Patenonkel der ermittelnden Kommissarin ist…

Zum Fall selbst: Loretta zieht wie erwähnt für eine Woche in das Schrebergartenhäuschen ihrer besten Freundin Diana, um ihrem Noch-Freund Tom mal vorzuführen, wie das Leben so ohne sie ist. Sie schließt schnell Freundschaften mit den anderen Bewohnern der Kolonie. In der Nachbarparzelle steckt plötzlich Uwe kopfüber in der Regentonne. Und ist mausetot. Was zunächst wie ein Unfall aussieht entpuppt sich als Startschuss für eine Mordserie. Und bevor Loretta sich versieht steckt sie schon mittendrin in einem Kriminalfall, den sie mit Hilfe des pensionierten Kommissars und ihren neu gewonnenen Freunden / Schrebergartennachbarn zu lösen versucht.

Ich habe das Buch als netten Zeitvertreib gelesen, und diesem Anspruch hat es völlig entsprochen. Es war überhaupt nicht langweilig sondern höchst amüsant. Fazit: lesenswert. Die zweite Folge „Einer gibt den Löffel ab“ habe ich mir schon auf den Kindle geladen.

Unsere schönste Trennung

Was ist Glück? In der Mittagspause kurz in die Buchhandlung zu gehen, in’s Regal zu greifen und so ziemlich den tollsten Roman zu erwischen, den man in den letzten Jahren entdeckt hat. Und wem passiert’s? Ja: Mir! „Unsere schönste Trennung“ hat mich innerhalb weniger Seiten zu einem großen Fan von David Foenkinos (wie spricht man das aus???) gemacht. Ich bin sehr glücklich.

In „Unsere schönste Trennung“ durfte ich Fritz und Alice durch ihre Beziehung begleiten. Die beiden verlieben sich ineinander, sind eine Weile zusammen, trennen sich, finden sich wieder, trennen sich erneut… Keine Sorge: das ist keine Teenager On-Off-Beziehung. Es ist schön. Nicht nervig. Ich mochte vor allem die Zeiten zwischen den Beziehungen. Fritz als Krawattenverkäufer. Zu gut.

Überhaupt finde ich den bekloppten Fritz so unglaublich sympathisch. Wie er sich nicht entscheiden kann, was er studieren soll, weil ihn einfach alles interessiert: „Ich war damals Student, und da ich mich zwischen verschiedenen Disziplinen lange nicht zu entscheiden in der Lage war, hatte ich Kurse auf so unterschiedlichen Gebieten wie Kunstgeschichte und Molekularphysik belegt. Mich interessieren alle Arten von Robert: Musil, Schumann, Bresson oder Zimmermann.“

Seine Angst vor Konflikten, die er immer mit Kompromissen löst: „Der Slogan meiner Neurose lautet: schließe Kompromisse. Dieser Pazifistenaszendent ist sicherlich mein einziges konkretes Erbstück.“ Und wie er als Krawattenverkäufer sein Glück sucht: „Im Krawattenverkäuferjargon kannte ich mich auch nicht aus, ich musste also improvisieren. Ich hatte aber einen wichtigen Trumpf in der Hand: Ich war mit komplizierten Wörtern vertraut. Und komplizierte Wörter können eine wesentliche Rolle spielen, wenn es darum geht, etwas zu verkaufen.“

Ein wenig erinnert mich Foenkinos an Alain de Botton (von dem bin ich auch Fan). Die beiden haben eine ähnliche Art, die kleinen Dinge des Alltags zu beobachten, zu beschreiben und zu sezieren. Über beide kann ich mich kaputtlachen. Aber Foenkinos ist erwachsener. Was mich am meisten freut an meiner Neuentdeckung: Sie ist gar nicht neu. Foenkinos hat schon richtig viel geschrieben. Ich weiß schon, mit wem ich die Weihnachtstage verbringen werde… Gerade bin ich dabei, alles von ihm zu kaufen, das es gibt.

Fazit: „Unsere schönste Trennung“ ist irgendwie tragisch, unglaublich witzig und besser. Unbedingt lesenswert!!!

Der König von Berlin

„Horst Evers schreibt einen Krimi? Muss ich lesen!“ Erstaunlich, wie oft ich Bücher im Vertrauen darauf kaufe, dass „bei dem Autor auf jeden Fall was Gutes rauskommen MUSS!“ Ein Glück, dass ich bei „Der König von Berlin“ richtig lag. Ich hab nämlich sofort nach Erscheinen zugeschlagen. Dementsprechend die teure gebundene Ausgabe gekauft. Hat sich schon gelohnt irgendwie. Aber für so einen kurzen Zeitvertreib ist es schon richtig viel Geld.

Ich hab so eine Art Brenner erwartet. Aber der Brenner gehört nun mal dem Haas. Und das ist auch gut so. Horst Evers hat Hauptkommissar Carsten Lanner erfunden. Der Name erinnert mich an einen Tatort-Kommissar… Lanner jedenfalls ist gelernter Dorfsheriff, frisch von Cloppenburg nach Berlin versetzt. Niemand nimmt ihn ernst. Keiner hat vor ihm Respekt. Und er selbst bringt sich bei dem Versuch, sich Respekt zu verschaffen, in die blödesten Situationen. Der Klappentext beschreibt sein Bestreben als eine „anregende Mischung aus Minderwertigkeitskomplex und Größenwahn“, die ihn in immer neue Bredouillen bringt. Sehr treffend. Ich fand ihn ganz schön doof.

Der Krimi selbst – die Handlung – ist für mich nur ein Nebenschauplatz. Kann mich nur an Ratten erinnern, die Berlin erobern. Und zwei Leichen. Weiß gar nicht mehr, warum die zweite, die unter dem Sandkasten, überhaupt umgebracht wurde. Oder wer der Mörder der ersten war. Darum verliere ich darüber (wie so oft) an dieser Stelle keine Worte. Ich habe mich vielmehr über die guten Charaktere amüsiert und über den guten Schreibstil gefreut. Allein die Einführung der einzelnen Personen! Irre. Jeder hat seinen Platz in der Geschichte, jede Existenz ihren Grund. Und alle sind auf ihre Art gute Typen. Na ja, bis auf die Sekretärin und die beiden Söhne des Rattenkönigs. Die kamen mir ein wenig klischeehaft rüber. Aber gut, so ist das eben. Bisschen Schwund ist immer.

Fazit: lesenswert. Wer Horst Evers mag, sollte „Der König von Berlin“ unbedingt lesen. Alle anderen auch – aber vielleicht erst, wenn die Taschenbuchausgabe erscheint. Schöner Zeitvertreib, leichte Kost für zwischendurch. Bisschen teuer für das kurze Lesevergnügen.

Verteidigung der Missionarsstellung

Ich hab den Roman im Buchladen auf dem Tisch mit den Neuerscheinungen entdeckt. Ausschlaggebend für den Kauf war der Name des Autors – einmal mehr. Umso besser, dass ich diesmal nicht danebenlag! „Verteidigung der Missionarsstellung“ von Wolf Haas ist ein richtiges Goldstück. Kein Brenner. Aber ein Haas.

Wer eine Geschichte erwartet, könnte enttäuscht sein. So richtig gibt es nämlich keine. Eher Fragmente, die aneinandergereiht werden. Der Leser muss selbst die Lücken füllen und die Andeutungen interpretieren, es gibt viel Platz für Kopfkino.

Hinzu kommen viele typografische Spielereien, die mal mehr mal weniger die Handlung unterstreichen, auf jeden Fall aber immer wieder für Irritation sorgen. Mich würde interessieren, wie die in einem E-Book umgesetzt werden… Vermutlich gar nicht. Wäre aber schade drum.

Fazit: „Verteidigung der Missionarsstellung“ ist absolut lesenswert. Ich werd’s wieder tun.

Das Wetter vor 15 Jahren

Ich habe keine gewöhnliche Liebesgeschichte von Wolf Haas erwartet. Auf „Das Wetter vor 15 Jahren“ war ich trotzdem nicht vorbereitet: ein Interview. Von der ersten bis zur letzten Seite. Wolf Haas im Dialog mit der „Literaturbeilage“. Thema: eben dieser Roman – „Das Wetter vor 15 Jahren“. So was kann auch nur dem Haas einfallen.

Nach der ersten Enttäuschung hab ich angefangen zu lesen. Voller Vorurteile: ‚Ok, das ist ja ganz nett, aber ob ich das bis zum Ende durchhalte, weiß ich nicht.‘ Nach der zweiten Seite hab ich angefangen, zu glauben, dass es tatsächlich funktionieren könnte. Spätestens nach der zehnten Seite war ich überzeugt: geiler Scheiß!

Neben der Liebesgeschichte von Anni und Vittorio wird beiläufig Haas‘ Stil seziert. Warum hat er an dieser oder jener Stelle eben dieses und nicht jenes Detail betont? Warum hat der Lektor jenes zugelassen? Welcher Part des Romans basiert auf der wahren Begebenheit – welcher wurde hinzugedichtet? Usw.

Ein Auszug:

Wolf Haas: Ehrlich gesagt hat mir der Lektor da sogar einige Seiten weggestrichen. Einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig, vierundzwanzig, das sind für mich sehr verlockende Texte.
Literaturbeilage: Das merkt man.
Wolf Haas: Aber es ist ja nicht nur meine Vorliebe für –
Literaturbeilage: – für’s Zählen –
Wolf Haas: Haha, für bedeutungsfreie Textpassagen. Mein Gott, die Leute fahren mit dem Motorrad wochenlang durch die Wüste, das versteht jeder. Da geben sie noch Geld dafür aus! Aber ein paar Buchseiten mit einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig, da wird man gleich für wahnsinnig erklärt.

Fazit: Absolut lesenswert!

Die Brenner-Romane

Heute habe ich den sechsten der Brenner-Romane von Wolf Haas zu Ende gelesen. Was soll ich sagen? Das war zwar nicht das, was ich normalerweise als gute Krimis bezeichnen würde. Aber der Schreibstil war irgendwie einfach „ding“. Ich habe oft laut gelacht – wann passiert das mal beim Lesen? Ok, bei Helge Schneider vielleicht. Für mich auf jeden Fall ein großer Pluspunkt.
Was ich bemerkenswert fand: obwohl der Ich-Erzähler eine sehr einfache Sprache verwendet, waren die Bücher für mich keine Leichte Kost. Ich hab immer wieder den Faden verloren und war verwirrt. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass ich für keinen der sechs Romane eine vernünftige Inhaltsangabe schreiben könnte… Irre, das alles müsste eigentlich zu einem vernichtenden Gesamturteil führen. Aber ich kann alle sechs Folgen uneingeschränkt empfehlen. Es gibt wohl noch einen siebten Band – was ich nach dem Ende von „Das ewige Leben“ irgendwie „ding“ finde. Ich weiß noch nicht, ob ich den lese. Schauen wir mal.
Hier noch ein paar Textstellen aus Band 4 (mein Favorit) „Silentium!“, über die ich besonders laut lachen musste (auf der Heimfahrt von Berlin nach Köln im ICE):
„Und Lift hat das Haus natürlich auch keinen gehabt, weil Denkmalschutz, da hat der Papst gesagt, wir können den Leuten nicht alles verbieten, den Empfängnisschutz oder meinetwegen AIDS-Schutz verbieten wir ihnen, aber da muss man diplomatisch sein, und Denkmalschutz lassen wir ihnen wieder. Jetzt alte Geschichte, wenn dir nicht viel erlaubt ist, freust du dich über das wenige umso mehr, jetzt haben die Denkmäler in Salzburg nur so geglüht vor lauter Schutz.“ (Auszug aus Kapitel 6)
„Jetzt Party. Seit ein paar Jahren war die Tochter vom Festspielvize auch ein bisschen Präsidentin, nicht von den Festspielen, sondern quasi Wohltätigkeitspräsidentin. Weil Wohltätigkeit nie für den Hugo. Sondern das Geld, das hereingekommen ist, nur für den Schwachen, entweder vom sozialen dings her schwach, oder sagen wir Afrika unten, wo sie die Kondome lieber aufsparen als Willkommensluftballone für den nächsten Papstbesuch.“ (Auszug aus Kapitel 7)
„In Körben tragen Frauen Eingeweide, ist ihm durch den Kopf geschossen, während er seine Eingeweide entleert hat, direkt auf den Boden, aber vom Reinlichkeitsstandpunkt kein Problem, weil der ganze Boden war sowieso über und über voller, wie soll ich sagen: Eingeweide. Das war die reinste Schlachtplatte aus zwei Personen. Aber bei Schlachtplatten kann man sich oft furchtbar täuschen. Weil im Gasthaus reicht die Schlachtplatte für eine Person meistens für zwei Personen, und die Schlachtplatte für zwei Personen reicht oft für vier Personen! Jetzt hat der Brenner erst bei näherem Hinsehen bemerkt, dass es sich nur um eine einzige Leiche handelt.“ (Auszug aus Kapitel 9)