Die Toten am Lyngbysee

Ein Serienmörder treibt sein Unwesen in Kopenhagen. Er hinterlässt stark geschminkte Frauenleichen auf einer Bank am Lyngbysee. Kommissarin Rebekka Holm ermittelt  – und tappt lange im Dunkeln. Wie gewohnt legt Julie Hastrup viele Spuren und führt den Leser immer wieder auf falsche Fährten. Gleichzeitig verwendet sie viel Zeit darauf, Rebekkas Privat- und Berufsleben zu beleuchten. Für meinen Geschmack bekommen Rebekkas übliche Beziehungsprobleme und die Rangeleien im Team um eine Beförderung viel zu viel Raum in der Geschichte. Spannung kann so nicht richtig aufkommen.

„Die Toten am Lyngbysee“ ist der vierte und bisher letzte Band der Reihe um Kommissarin Holm. Ich kann dafür zwar nur ein „ganz nett“ vergeben. Sollte ein fünfter Band erscheinen werde ich allerdings nicht zögern und den auch lesen.