Archiv für den Monat: März 2014

Radieschen von unten

Nach den Abenteuern von Maggie Abendroth war ich Loretta Luchs gegenüber sehr positiv eingestellt. Was soll ich sagen? Lotte Minck hat mich nicht enttäuscht. Die Protagonisten in „Radieschen von unten“ erinnern schwer an die Personen, die auch Maggie Abendroth um sich schart. Das hat mir aber nichts ausgemacht, da ich die Typen eh alle gut leiden konnte. Da ist Loretta selbst, die an einer Sex-Hotline arbeitet. Mit ihrem derzeitigen Freund Tom liegt sie im Clinch. Zum Glück hat sie ihre beste Freundin Diana, die sie in ihrem Schrebergarten wohnen lässt. In der Schrebergartenkolonie trifft Loretta auf den Muskelprotz Frank, der einfach die Klappe nicht halten kann und ein bisschen dümmlich rüberkommt, der aber – das wird schnell klar – nicht zu unterschätzen ist. Ihre Kollegin Doris, die immer für einen reichlich gedeckten Tisch sorgt, und mit einem pensionierten Kommissar zusammen ist, der wiederum der Patenonkel der ermittelnden Kommissarin ist…

Zum Fall selbst: Loretta zieht wie erwähnt für eine Woche in das Schrebergartenhäuschen ihrer besten Freundin Diana, um ihrem Noch-Freund Tom mal vorzuführen, wie das Leben so ohne sie ist. Sie schließt schnell Freundschaften mit den anderen Bewohnern der Kolonie. In der Nachbarparzelle steckt plötzlich Uwe kopfüber in der Regentonne. Und ist mausetot. Was zunächst wie ein Unfall aussieht entpuppt sich als Startschuss für eine Mordserie. Und bevor Loretta sich versieht steckt sie schon mittendrin in einem Kriminalfall, den sie mit Hilfe des pensionierten Kommissars und ihren neu gewonnenen Freunden / Schrebergartennachbarn zu lösen versucht.

Ich habe das Buch als netten Zeitvertreib gelesen, und diesem Anspruch hat es völlig entsprochen. Es war überhaupt nicht langweilig sondern höchst amüsant. Fazit: lesenswert. Die zweite Folge „Einer gibt den Löffel ab“ habe ich mir schon auf den Kindle geladen.