Archiv für den Monat: Juni 2011

Gute Vorsätze III

Na, wer hat da schon wieder seine guten Vorsätze vernachlässigt?

Ich. Verdammt. Wie schon Anfang März (boh, ist das echt schon so lange her?) liste ich hier einfach mal auf, was ich in den vergangenen zweieinhalb (in Zahlen: 2,5) Monaten gelesen habe. Vermutlich fehlt was. Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern. Die Sachbücher lasse ich diesmal komplett weg.

Nach Hause schwimmen“ von Rolf Lappert: Nette Geschichte, gut aufgebaut, tiefgründig – hat mich aber nicht gefesselt.

Oktoberfest“ von Christoph Scholder: Ist mir ein bisschen peinlich, meine Vorliebe für diese Thriller… Im Grunde kann ich denen auch nicht viel abgewinnen. Aber es ist leichte Kost, gut für Zwischendurch. So auch das „Oktoberfest“.

Meine Jahre mit Hamburg Heiner“ von Sven Regener: GEILO! Ich habe mich königlich amüsiert. Regener hat’s einfach drauf. Übrigens empfehle ich das Hörbuch – denn der Meister liest selbst.

So was von da“ von Tino Hanekamp: Richtig gut! Ja, klar, es ist wieder einer dieser „mein Leben ist grad Scheiße, ich hab keine Ziele – morgen fange ich neu an“ Romane. Aber ich finde die immer wieder gut. Hanekamp hat außerdem einen geilen Schreibstil.

Meine russischen Nachbarn“ von Wladimir Kaminer: Kaminer halt. Sehr gut für zwischendurch. Ich empfehle, es in der Straßenbahn oder an einem anderen öffentlichen Ort zu lesen. Da wird alles noch witziger.

Bruno – Chef de Police“ von Martin Walker: So ein Schrott!!! Ehrlich, kann ich nur von abraten. Soll angeblich ein Krimi sein, ist aber eine langweilig geschriebene Beschreibung französischer Dorf-Klischees. Ich habe den Fall über den ganzen Einweihungsfeiern, Tennismatches und Ausritten fast vergessen. Es ist der erste Fall dieses Kommissars; den nächsten muss er ohne mich lösen.